
16. September 2026
Ein feuchter Keller ist ein Problem, das viele Hausbesitzer erst bemerken, wenn bereits deutliche Anzeichen vorhanden sind. Muffiger Geruch, feuchte Kellerwände, dunkle Flecken, abblätternder Putz oder sogar stehendes Wasser können darauf hinweisen, dass Feuchtigkeit in das Gebäude eindringt.
Die Ursachen für einen feuchten Keller können jedoch sehr unterschiedlich sein. Während bei einem Gebäude manchmal eine beschädigte Abdichtung die Ursache ist, können bei einem anderen Haus beispielsweise aufsteigende Feuchtigkeit, seitlich eindringendes Erdreichwasser, undichte Rohrdurchführungen oder eine nicht funktionierende Drainage verantwortlich sein.
Deshalb ist es wichtig, nicht einfach nur die sichtbare Feuchtigkeit zu behandeln. Entscheidend ist, woher die Feuchtigkeit kommt und wie sie in das Gebäude gelangt.
Eine fachgerechte Bauwerksabdichtung kann je nach Ursache dazu beitragen, Kellerwände und erdberührte Bauteile dauerhaft vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen.
Flachdach EFE führt Abdichtungs- und Sanierungsarbeiten im Bereich der Bauwerksabdichtung aus und unterstützt bei der fachgerechten Abdichtung von Gebäudeteilen.
Feuchtigkeit kann auf unterschiedlichen Wegen in einen Keller gelangen. Für die richtige Sanierung ist deshalb eine genaue Untersuchung des Gebäudes wichtig.
Zu den häufigsten Ursachen gehören:
seitlich eindringende Feuchtigkeit aus dem Erdreich
aufsteigende Feuchtigkeit
drückendes Wasser
beschädigte oder fehlende Außenabdichtung
undichte Kellerfenster
undichte Rohr- und Kabeldurchführungen
defekte Anschlüsse
mangelhafte Entwässerung
Kondenswasser
beschädigte Kellerwände oder Bodenplatten
Nicht jede feuchte Kellerwand hat also dieselbe Ursache.
Eine der häufigen Ursachen für feuchte Kellerwände ist Feuchtigkeit, die von außen durch das Erdreich auf die Kellerwand einwirkt.
Besonders bei älteren Gebäuden kann die ursprüngliche Abdichtung beschädigt, gealtert oder nicht mehr ausreichend vorhanden sein.
Regenwasser und Bodenfeuchtigkeit können dadurch an die Kellerwand gelangen. Wenn die Abdichtung nicht mehr funktioniert, kann Feuchtigkeit in das Mauerwerk eindringen.
Typische Anzeichen können sein:
feuchte Stellen an der Kellerwand
dunkle Verfärbungen
abblätternder Putz
Ausblühungen
muffiger Geruch
teilweise abplatzende Beschichtungen
In solchen Fällen sollte nicht nur die Innenseite der Wand behandelt werden. Entscheidend ist zunächst die Ursache der Feuchtigkeit.
Eine weitere mögliche Ursache ist aufsteigende Feuchtigkeit.
Feuchtigkeit kann durch kapillare Vorgänge in Mauerwerk nach oben gelangen, wenn eine ausreichende horizontale Abdichtung fehlt oder nicht mehr funktioniert.
Gerade bei älteren Gebäuden kann eine fehlende oder beschädigte Horizontalsperre eine Rolle spielen.
Typisch sind Feuchtigkeitsschäden, die sich vor allem im unteren Bereich einer Wand zeigen.
Eine genaue Beurteilung ist notwendig, um zwischen aufsteigender Feuchtigkeit und anderen Ursachen unterscheiden zu können.
Besonders anspruchsvoll ist ein Keller, der dauerhaft oder zeitweise drückendem Wasser ausgesetzt ist.
Das kann beispielsweise bei einem hohen Grundwasserstand oder bestimmten Bodenverhältnissen auftreten.
In diesem Fall wirkt das Wasser von außen mit entsprechendem Druck auf die Kellerkonstruktion.
Die Abdichtung muss daher passend zum vorhandenen Wassereinfluss geplant werden.
Eine einfache Beschichtung auf der Innenseite reicht bei solchen Situationen nicht automatisch aus.
Wenn Feuchtigkeit von außen durch eine Kellerwand eindringt, kann eine Außenabdichtung eine wichtige Sanierungsmaßnahme sein.
Dabei wird die betroffene Kellerwand von außen freigelegt. Der vorhandene Aufbau wird überprüft und für die neue Abdichtung vorbereitet.
Je nach Situation können dabei mehrere Arbeitsschritte erforderlich sein.
Dazu gehören beispielsweise:
Freilegen der Kellerwand
Reinigen und Vorbereiten des Untergrundes
Ausbessern vorhandener Schäden
Herstellen beziehungsweise Erneuern der Abdichtung
fachgerechte Ausbildung von Anschlüssen und Durchdringungen
Schutz der Abdichtung
Wiederherstellung des angrenzenden Bereichs
Welche Abdichtung verwendet wird, hängt unter anderem vom Untergrund, der vorhandenen Konstruktion und der Feuchtigkeitsbelastung ab.
Nicht bei jedem Gebäude ist eine Außenabdichtung ohne Weiteres möglich.
Beispielsweise können Nachbargebäude, Grundstücksgrenzen, Zufahrten, Terrassen oder andere bauliche Gegebenheiten den Zugang zur Kellerwand von außen erschweren.
In bestimmten Fällen kann deshalb auch eine Kellerabdichtung von innen in Betracht kommen.
Hier muss jedoch genau unterschieden werden, welche Ursache vorliegt.
Eine Innenabdichtung kann bei bestimmten Sanierungssituationen eine Lösung darstellen. Sie verhindert jedoch nicht in jeder Situation, dass Feuchtigkeit auf der Außenseite des Bauwerks anliegt.
Deshalb sollte das Abdichtungskonzept immer auf die tatsächliche Ursache abgestimmt werden.
Weiße Ablagerungen auf einer Kellerwand werden häufig als Salzausblühungen bezeichnet.
Sie entstehen, wenn Feuchtigkeit durch das Mauerwerk wandert und dabei gelöste Stoffe beziehungsweise Salze transportiert. Wenn Wasser an der Oberfläche verdunstet, können diese Stoffe zurückbleiben.
Solche Ausblühungen können ein Hinweis darauf sein, dass Feuchtigkeit im Mauerwerk vorhanden ist.
Sie sollten deshalb nicht einfach überstrichen werden.
Zunächst sollte festgestellt werden, warum die Wand feucht ist und ob weiterhin Feuchtigkeit nachkommt.
Auch ein muffiger Geruch im Keller kann auf ein Feuchtigkeitsproblem hinweisen.
Allerdings bedeutet ein unangenehmer Geruch nicht automatisch, dass eine Außenabdichtung erforderlich ist.
Ursachen können unter anderem sein:
erhöhte Luftfeuchtigkeit
Kondensation
feuchte Wände
schlecht belüftete Räume
bereits vorhandene Feuchtigkeitsschäden
Eine Untersuchung der betroffenen Bereiche kann helfen, die Ursache einzugrenzen.
Ein wichtiger Unterschied ist die Frage, ob tatsächlich Wasser von außen in das Gebäude eindringt oder ob sich Kondenswasser bildet.
Warme, feuchte Luft kann an kalten Kellerwänden abkühlen. Unter bestimmten Bedingungen kann dadurch Wasser an der Oberfläche kondensieren.
Das kann insbesondere im Sommer problematisch sein, wenn warme Außenluft in einen deutlich kälteren Keller gelangt.
Deshalb sollte ein Keller nicht einfach dauerhaft mit warmer, feuchter Außenluft gelüftet werden.
Die richtige Lüftung hängt von Temperatur und Luftfeuchtigkeit ab.
Wenn jedoch dauerhaft feuchte Stellen vorhanden sind, sollte zusätzlich geprüft werden, ob ein bauliches Abdichtungsproblem vorliegt.
Der Begriff „Keller trockenlegen“ wird für unterschiedliche Sanierungsmaßnahmen verwendet.
Je nach Ursache können verschiedene Maßnahmen notwendig sein.
Mögliche Lösungen sind beispielsweise:
Außenabdichtung der Kellerwand
Sanierung bestehender Abdichtungen
Abdichtung von Anschlüssen
Abdichtung von Durchdringungen
Verbesserung der Entwässerung
Sanierung beschädigter Bauteile
Maßnahmen gegen aufsteigende Feuchtigkeit
Innenabdichtung in geeigneten Fällen
Welche Maßnahme notwendig ist, sollte nicht allein anhand eines Fotos entschieden werden.
Eine professionelle Beurteilung des Gebäudes ist wesentlich, damit nicht nur das Symptom, sondern die eigentliche Ursache behandelt wird.
Im Baumarkt sind zahlreiche Produkte erhältlich, mit denen Kellerwände von innen gestrichen oder beschichtet werden können.
Solche Produkte können bei bestimmten Anwendungen sinnvoll sein. Bei einem tatsächlichen Abdichtungsproblem ersetzen sie jedoch nicht automatisch eine fachgerechte Bauwerksabdichtung.
Wenn beispielsweise seitlich Feuchtigkeit durch eine Kellerwand eindringt, bleibt die Ursache auf der Außenseite bestehen.
Eine Beschichtung kann dann möglicherweise nur die sichtbare Oberfläche verändern, während weiterhin Feuchtigkeit auf das Bauwerk einwirkt.
Bei größeren oder wiederkehrenden Feuchtigkeitsschäden sollte deshalb zunächst die Ursache festgestellt werden.
Gerade bei älteren Häusern kann die Abdichtung des Kellers eine besondere Herausforderung darstellen.
Die vorhandenen Konstruktionen entsprechen möglicherweise nicht mehr den heutigen Anforderungen oder die ursprüngliche Abdichtung ist über die Jahre beschädigt worden.
Vor einer Sanierung sollte deshalb geprüft werden:
Wie wurde der Keller ursprünglich errichtet?
Welche Abdichtung ist vorhanden?
Wie ist der Zustand der Kellerwand?
Gibt es Risse oder beschädigte Stellen?
Wie wird das Wasser vom Gebäude weggeführt?
Gibt es eine funktionierende Drainage?
Welche Bodenverhältnisse liegen vor?
Gibt es Durchdringungen oder problematische Anschlüsse?
Erst anhand dieser Informationen lässt sich ein geeignetes Sanierungskonzept entwickeln.
Bei einer Sanierung wird häufig auch die Entwässerung rund um das Gebäude betrachtet.
Eine Drainage kann – wenn sie planerisch und technisch für die konkrete Situation geeignet und korrekt ausgeführt ist – dazu beitragen, Wasser kontrolliert vom Bauwerk wegzuführen.
Eine Drainage allein ersetzt jedoch nicht automatisch eine funktionierende Abdichtung.
Abdichtung und Entwässerung müssen aufeinander abgestimmt werden.
Auch vorhandene Drainagen sollten überprüft werden, bevor man davon ausgeht, dass sie noch vollständig funktionieren.
Die Kosten für eine Kellerabdichtung können sehr unterschiedlich ausfallen.
Eine seriöse Kalkulation hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:
Größe der betroffenen Kellerwände
Zugänglichkeit des Gebäudes
vorhandener Untergrund
Zustand des Mauerwerks
Art und Ursache der Feuchtigkeit
gewähltes Abdichtungssystem
notwendige Vorarbeiten
Tiefe des Kellers
Erdarbeiten
vorhandene Entwässerung
Anzahl der Anschlüsse und Durchdringungen
Deshalb lässt sich ein seriöser Preis nicht allein anhand der Kellerfläche bestimmen.
Bei einer Außenabdichtung können beispielsweise zusätzliche Erdarbeiten notwendig sein, während bei einer Innenabdichtung andere Anforderungen an den Untergrund und die Ausführung bestehen.
Je früher die Ursache eines Feuchtigkeitsproblems erkannt wird, desto besser lässt sich die weitere Vorgehensweise planen.
Eine Überprüfung ist besonders sinnvoll, wenn:
die Kellerwand sichtbar feucht ist
sich neue Wasserflecken bilden
Putz abblättert
Salzausblühungen auftreten
der Keller dauerhaft muffig riecht
nach Regen Wasser in den Keller gelangt
sich Feuchtigkeit regelmäßig wiederholt
Risse oder undichte Anschlüsse sichtbar sind
Auch wenn die Feuchtigkeit nur gelegentlich auftritt, sollte die Ursache nicht automatisch als harmlos betrachtet werden.
Flachdach EFE ist auf Abdichtungsarbeiten spezialisiert und führt neben Flachdachabdichtungen auch Arbeiten im Bereich der Bauwerksabdichtung aus.
Dazu gehören je nach baulicher Situation auch Abdichtungsarbeiten an erdberührten Bauteilen.
Bei einem Feuchtigkeitsproblem ist zunächst wichtig, die Ursache zu erkennen und die vorhandene Konstruktion zu beurteilen. Anschließend kann entschieden werden, welche Abdichtungsmaßnahme für das jeweilige Bauwerk geeignet ist.
Unser Leistungsspektrum umfasst unter anderem:
Bauwerksabdichtung
Kellerabdichtung
Abdichtung von Kellerwänden
Außenabdichtung
Sanierung bestehender Abdichtungen
Abdichtung von Anschlüssen
Abdichtung von Durchdringungen
Flachdachabdichtung
Flachdachsanierung
Terrassenabdichtung
Balkonabdichtung
Flachdach EFE ist in Salzburg und Umgebung sowie in angrenzenden Regionen tätig.
Ein feuchter Keller kann viele unterschiedliche Ursachen haben. Entscheidend ist deshalb, zunächst festzustellen, woher die Feuchtigkeit kommt.
Ob eine Außenabdichtung, Innenabdichtung, Sanierung bestehender Abdichtungen, Verbesserung der Entwässerung oder eine andere Maßnahme erforderlich ist, hängt von der jeweiligen Bausituation ab.
Eine fachgerechte Abdichtung sollte nicht nur die sichtbare Feuchtigkeit bekämpfen, sondern das Gebäude dauerhaft vor eindringender Feuchtigkeit schützen.
Wenn Kellerwände feucht sind, Putz abblättert, Salzausblühungen auftreten oder Wasser nach Regen in den Keller gelangt, sollte die Ursache fachgerecht überprüft werden.
Flachdach EFE unterstützt Sie bei Abdichtungsarbeiten rund um das Gebäude und ist Ihr Ansprechpartner für Bauwerksabdichtung, Kellerabdichtung und Flachdachabdichtung in Salzburg und Umgebung.